Nachrichten vom 27.05.2017

Es müssen insgesamt über 1 Millionen Unterschriften gesammelt werden

Rathäuser haben Sonntag geöffnet wegen G 9-Volksbegehren

Die Rathäuser im Rhein-Kreis Neuss sind auch morgen Vormittag geöffnet. Dort werden Unterschriften für das Abi nach neun Jahren gesammelt. Das geht online, aber auch in den Rathäusern der Kommunen. Diese waren verpflichtet, dafür insgesamt an vier Sonntagen zu öffnen. Der letzte Sonntagstermin ist morgen. Bis zum 7. Juni werden dort noch Unterschriften gesammelt. Online können Interessierte noch bis Anfang Januar abstimmen. Damit das Volksbegehren Erfolg hat, müssen über eine Million Unterschriften zusammenkommen.
 
 

Sie fordern Belegungsplan

Anwohner wollen Schwimmbad in Dormagen-Nievenheim retten

Zur Rettung des Hallenbads in Dormagen-Nievenheim haben Anwohner einen Plan von der Stadt angefordert, wie das Hallenbad belegt ist. Die Info ist ihnen aber nach eigener Aussage nicht gegeben worden. Weil es ständig Schwankungen bei der Belegung gebe, soll die Stadt gesagt haben. Die Anwohner-Initiative will jetzt prüfen, ob die Nicht-Auskunft Rechtens ist. Die Stadt möchte das Hallenbad in Nievenheim schließen und stattdessen das Hallenbad Dormagen sanieren. Anwohner in Nievenheim wollen das Hallenbad retten.
 
 

Sonntag ist die offizielle Eröffnung

Neuer Treffpunkt am Botanischen Garten ist fertig

Im Neusser Dreikönigenviertel ist Sonntag offizielle Eröffnung nach Bauarbeiten. Hier wurde ein Teil der Bergheimer Straße erneuert und der Eingangsbereich zum Botanischen Garten umgebaut. Radfahrer können auf dem umgebauten Teil auch jetzt entgegen der Einbahnstraßenrichtung fahren. Autos dürfen nur noch 30 fahren. Es folgt allerdings noch ein zweiter Bauabschnitt. Wann der beginnt, will die Stadtverwaltung rechtzeitig sagen. Die Eröffnungsfeier ist Sonntag zwischen 11 und 15 Uhr.
 
 

Rathäuser im Kreis haben auch Sonntag geöffnet

Unterschriften für G9 werden noch bis morgen gesammelt

Die Rathäuser im Rhein-Kreis Neuss sind auch morgen Vormittag geöffnet. Grund ist das Volksbegehren für die Wiedereinführung des Abiturs nach neun Jahren. Hierfür werden Unterschriften gesammelt. Das geht online, aber auch in den Rathäusern der Kommunen. Diese waren verpflichtet, dafür auch an insgesamt vier Sonntagen zu öffnen. Der letzte Termin ist morgen. Bis zum 7. Juni werden hier noch Unterschriften gesammelt. Online geht es noch bis Anfang Januar kommenden Jahres. Damit das Volksbegehren Erfolg hat, müssen über eine Million Unterschriften zusammenkommen.
 
 

Der reine Gewinn soll bei 1,2 Millionen Euro liegen

Lanxess rechnet mit Rekordgewinn in diesem Jahr

In diesem Jahr rechnet der Spezialchemie-Konzern Lanxess mit Standort in Dormagen mit einem Rekordergebnis. Schon letztes Jahr konnte der Konzern sein Ergebnis steigern - auf 192 Millionen Euro. Auch diesem Jahr sei gut gestartet, heißt es. Im ersten Quartal sei der Umsatz um gut ein Viertel gestiegen, verglichen mit dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. In diesem Jahr rechnet Lanxess deshalb mit einem Roh-Gewinn von mehr als 1,2 Milliarden Euro. Am Teil-Standort Dormagen arbeiten rund 900 Menschen.
 
 

Private Vermieter können sich bei der Stadt melden

Die Stadt Neuss sucht Wohnungen für junge Flüchtlinge

Die Stadt Neuss sucht auch weiter Wohnungen für Flüchtlinge. Besonders benötigt seien gerade größere Wohnungen, die auch als WG für junge Menschen genutzt werden können. Wer als unbegleiteter, minderjähriger Flüchtling nach Deutschland gekommen sei, habe bisher in Jugendhilfemaßnahmen gelebt, so die Stadt. Da inzwischen aber viele volljährig seien, suche man jetzt Wohnungen. Die Stadt mietet die Wohnungen dann an. Private Vermieter können sich beim Neusser Sozialamt melden.
 
 

Schuld seien Personalmangel und eine IT-Umstellung

Kommunen in Rhein-Kreis Neuss brauchen lange für die Steuererklärung

Viele Städte und Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss halten sich nicht an die Fristen des Finanzamts. Das sagt der Steuerzahlerbund NRW. Er beruft sich auf eine Antwort des Landes nach einer FDP-Anfrage zu diesem Thema. Regelmäßig länger für den Jahresabschluss ihrer städtischen Betriebe brauchen zum Beispiel Dormagen, Grevenbroich, Neuss und der Kreis, heißt es. Mit Geldbußen müssen sie derzeit nicht rechnen. Als Grund würden viele Kommunen angeben, dass sie zu wenig Personal haben würden. Über die Hälfte der Kommunen beim Jahresabschluss wesentlich mehr Zeit als eigentlich vorgeben.
 
 

Viele Jobs seien trotz erneuerbarer Energien gefährdet

Rhein-Kreis Neuss sieht die Ökostudie über den Braunkohle-Ausstieg kritisch

Der Rhein-Kreis Neuss sieht die Aussagen der Ökostudie über den Braunkohleausstieg kritisch. Tausende Arbeitsplätze und auch die weitere Energieversorgung seien gefährdet. Eine Studie sagt dagegen, dass alle Jobs durch den Ausbau der erneuerbaren Energien aufgefangen werden könnten. Laut der Studie eines Öko-Instituts könnte es in unserer Region rund 4500 neue Jobs geben, wenn die Verantwortlichen mehr auf Windkraft und Photovoltaik-Anlagen zur Energie-Gewinnung setzen würden. Das würde alle Braunkohle-Jobs ersetzen. Das hält Kreisdirektor Brügge für unrealistisch. Schon jetzt würden Windräder von Bürgern kritisch gesehen. Außerdem hätten sich viele Unternehmen gerade wegen der Nähe zur Braunkohle hier angesiedelt. Dort würden rund 10.000 weitere Menschen arbeiten
 
 
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