Nachrichten vom 26.09.2016

Rhein-Keis Neuss

Tierheime kämpfen ums finanzielle Überleben

Die finanzielle Situation in den Tierheimen hier im Rhein-Kreis Neuss wird immer angespannter. Von den Kommunen käme zu wenig Unterstützung und die Spendenbereitschaft gehe zurück, heißt es aus den Heimen in Dormagen, Neuss-Bettikum und Rommerskirchen-Oekoven. Die Situation sei mittlerweile so schwierig, dass in den nächsten Jahren auch Insolvenzen nicht ausgeschlossen werden könnten.
Rund 300.000 Euro brauchte zum Beispiel allein das Tierheim in Oekoven im letzten Jahr. Nur knapp ein Drittel davon kam von den Kommunen. Der Rest muss zum Beispiel über Spenden finanziert werden. Die langwierige Erkrankung eines einzigen Tieres reiche schon aus um die Tierheime nah an den Ruin zu bringen, heißt es zum Beispiel aus Oekoven. Aus diesem Grund fordert der Deutsche Tierschutzbund schon lange mehr Unterstützung von den Kommunen.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Berwerbungsfrist für die Polizeiausbildung endet

Bis Freitag können sich Interessierte aus dem Rhein-Kreis Neuss noch für den Polizeiberuf bewerben. Darauf weist das NRW-Innenministerium hin. Im nächsten Jahr würden 2 000 junge Menschen ihre Ausbildung bei der Polizei in NRW beginnen. So viele wie noch nie. Nach den Terrorakten in den letzten Monaten hatte NRW-Innenminister Jäger angekündigt mehr Polizisten einzustellen. Bei uns im Rhein-Kreis Neuss gibt es aktuell fast 120 Bewerber für die Polizeiausbildung.
 
 

Karst

Feuer in Mehrfamilienhaus - eine Person verletzt

In Kaarst hat es gestern in einem Mehrfamilienhaus auf der Martinusstraße gebrannt. Laut Feuerwehr schlugen die Flammen aus dem Gebäude. Mehr als 30 Einsatzkräfte seien vor Ort gewesen um das Feuer zu löschen. Eine Person wurde verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Außerdem starben zwei Hunde in den Flammen. Wie es zu dem Feuer kam ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
 
 

Jüchen/Grevenbroich

Neue Studie: Offenbar Schneller Ausstieg aus der Braunkohle gefordert

Die Menschen hier in der Region wollen einen schnellen Ausstieg aus der Braunkohle. Das belegt eine neue Umfrage, die laut Rheinischer Post, NRW-Umweltminister Remmel heute vorstellen will. Demnach ist der Widerstand vor allem in den betroffenen Regionen wie auch Jüchen und Grevenbroich groß. Der Braunkohle-Konzern RWE sei nicht nur Arbeitgeber sondern auch verantwortlich für Eingriffe in die Natur und den Wegfall ganzer Orte.
RWE will noch bis zum Jahr 2050 Braunkohle abbauen. Aus Klimaschutzgründen droht der Kohle aber schon viel früher das Aus. Die Gewerkschaft ver.di hatte zuletzt ausgerechnet, dass der Ausstieg aus der Braunkohle pro Jahr bis zu 250 Millionen Euro kosten würde. Am Wochenende hatte ein Bündnis von Braunkohlekritikern die Bundesregierung aufgefordert unverzüglich eine Entscheidung zum Kohleausstieg zu treffen und einen „Zukunftspakt” für einen gerechten Strukturwandel zu vereinbaren.
 
 

Rommerskirchen

Bauarbeiten für neue Rettungswache starten Anfang 2017

Anfang nächsten Jahres starten die Bauarbeiten für die neue Rettungswache in Rommerskirchen. Das sagte uns ein Gemeindesprecher. Die nötigen Beschlüsse seien alle da und auch beim Kauf des Grundstücks sei man in den letzten Zügen. Die Unterlagen für den Bauantrag würden fertig gemacht.
Die Gemeinde Rommerskirchen bekommt eine eigene Rettungswache mit Rettungswagen. Die Krankenkassen hatten nach langem hin und her ihr ok gegeben. Ein Gutachter hatte ermittelt, dass der Rettungswagen gebraucht wird. Die Kassen hatten ursprünglich keinen Bedarf gesehen. Sie müssen die Kosten tragen. Die liegen pro Jahr bei über 700 000 Euro. Im Moment kommen die Rettungswagen aus Dormagen und Grevenbroich. Die brauchen aber manchmal zu lang bis sie in Rommerskirchen sind.
 
 

Neuss-Holzheim

Verkaufsstände für Weihnachtsmärkte gehen in Flammen auf

In Neuss-Holzheim hat es am Abend gebrannt. Zwei Verkaufsstände für Weihnachtsmärkte gingen in Flammen auf. Nach Angaben der Polizei brannten sie in vollem Ausmaß. Die Feuerwehr habe versucht zu löschen - sie seien aber komplett abgebrannt. Wie es zu dem Feuer kam ist noch unklar. Man habe die Ermittlungen aufgenommen, heißt es. Verletzt wurde niemand.
 
 
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