30.07.2015

Rhein-Kreis Neuss

Zahl der Arbeitslosen steigt im Juli

 
Bei uns im Kreis gibt es wieder mehr Arbeitslose. Insgesamt waren hier im Juli fast 14.700 Menschen ohne Job. Das sind etwa 400 mehr als im letzten Monat. Das hat die Arbeitsagentur am Vormittag mitgeteilt. Schon vorab waren Experten von einer steigenden Zahl der Arbeitslosen ausgegangen. Viele Jüngere hätten jetzt die Schule, die Ausbildung oder das Studium absolviert und suchen einen Job. Auch bundesweit ist die Zahl der Arbeitslosen wieder gestiegen - um 61.000 auf jetzt knapp 2,8 Millionen Arbeitslose.
News druckendrucken
 


Grevenbroich

85 Flüchtlinge untergebracht - Rest folgt heute

 
85 Flüchtlinge sind jetzt in Grevenbroich in der alten Feuerwache angekommen. Die Stadt hatte sie von der Bezirksregierung Arnsberg zugewiesen bekommen. Heute sollen weitere 65 Flüchtlinge folgen. Die Stadt hatte in wenigen Stunden zwei Notunterkünfte geschaffen. Neben der alten Feuerwache ist die Turnhalle an der Schlossstraße hergerichtet worden. Viele Helfer waren gestern im Einsatz. Das Ganze wurde von fünf Männern aus der rechten Szene verfolgt. Die Polizei hat Platzverweise erteilt und den Vorfall dem Staatsschutz weitergeleitet.
News druckendrucken
 


Rhein-Kreis Neuss

Kommunal-Soli: Städte reagieren überrascht

 
Die Stadt Meerbusch hat sich über die vorläufigen Berechnungen zum Kommunal-Soli überrascht gezeigt. Laut dem NRW-Innenministerium muss die Stadt nächstes Jahr fast 2 Millionen Euro an Kommunal-Soli zahlen. Sie habe aber nur mit 700 Tausend Euro gerechnet, so ein Stadtsprecher. Wie man das Geld jetzt aufbringe, stehe noch nicht fest. Allerdings sollen nicht per Schnellschuss Steuern erhöht werden. Besser sieht es bei der Stadt Kaarst aus. Sie muss nächstes Jahr voraussichtlich weniger Kommunal-Soli zahlen als in diesem Jahr. Das sorgt bei der Stadt für eine gewisse Erleichterung. Generell sei der Kommunal-Soli aber eine Belastung für die Stadt, heißt es. Das Geld fehle einfach vor Ort. Nach Berechnungen des NRW-Innenministerium muss Kaarst nächstes Jahr rund 450 Tausend Euro weniger zahlen als in diesem Jahr.
News druckendrucken
 


Rhein-Kreis Neuss

Kommunal-Soli verärgert Neuss und Grevenbroich

 
Das NRW-Innenministerium hat eine vorläufige Berechnung zum Kommunal-Soli fürs nächste Jahr vorgelegt - bei den Kommunen im Rhein-Kreis Neuss sorgt sie für wenig Begeisterung. Die Städte Neuss, Grevenbroich und Meerbusch müssen demnach mehr zahlen als in diesem Jahr. Besonders heftig trifft es laut den Berechnungen Grevenbroich. Die Stadt muss demnach 2,7 Millionen Euro mehr zahlen als in diesem Jahr. Sie zweifelt an der Rechtmäßigkeit der Umlage. Auch die Stadt Neuss ist verärgert. Sie klagt jetzt zusammen mit anderen Geber-Kommunen gegen die Abgabe. Die Stadt Kaarst dagegen muss voraussichtlich weniger zahlen als dieses Jahr. Das sei zwar erfreulich, heißt es von der Stadt. Insgesamt sei der Kommunal-Soli aber eine Belastung.
News druckendrucken
 


Rhein-Kreis Neuss

Neue Arbeitslosenzahlen kommen raus

 
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Rhein-Kreis Neuss könnte sich wieder etwas verschlechtern. Zumindest war die Agentur für Arbeit davon im Vorfeld ausgegangen. Der Grund: in der Statistik für diesen Monat sind Schüler und Berufseinsteiger zu finden, die jetzt auf Jobsuche gehen. Zuletzt waren im Kreis rund 14 300 Menschen ohne Job. Die Zahlen für diesen Monat werden heute Vormittag veröffentlicht.
News druckendrucken
 


Neuss/Korschenbroich

Wahlausschüsse befinden über BM-Kandidaten

 
In Neuss und Korschenbroich geht es heute darum, welche Kandidaten zur Bürgermeisterwahl im Herbst zugelassen werden. In beiden Städten tagt heute Abend der Wahlausschuss. In Neuss gibt es insgesamt 6 Bewerber - in Korschenbroich sind es 5. Klar ist in beiden Städten, dass es im Herbst einen neuen Bürgermeister gibt. Denn die amtierenden Bürgermeister - Herbert Napp in Neuss und Heinz-Josef Dick in Korschenbroich - gehen in Rente.
News druckendrucken
 


Neuss

Blutspendemarathon läuft wieder

 
Ab heute Vormittag läuft wieder der Blutspendemarathon im Neusser Rathaus. Damit will das Deutsche Rote Kreuz auf die wenigen Spenden in den Sommermonaten aufmerksam machen. Neben Hitze und Urlaub blieben im diesem Jahr auch viele Spender wegen den Poststreiks zu Hause. Einladungen wurden nicht rechtzeitig verschickt. Deswegen kamen viele Spender nicht zu den Terminen. Ein weiteres Problem. Blut kann nicht lange gelagert werden. Deswegen kann auch nicht auf Vorrat gespendet werden. Das führt zu Engpässen im Sommer, wenn viele Dauerspender nicht da sind. Besonders viel Blut wird vor allem in der Krebstherapie und bei Transplantationen benötigt. Letztes Jahr habe man zum ersten Mal die 400-Spender Marke geknackt, das hofft man heute zu wiederholen, so ein Sprecher.
News druckendrucken
 


Am Vormittag
mit Katharina te Uhle
Nachricht schreiben
Wetter
9°C / 20°C
Neuss
Verkehr
A1 7 km
Osnabrück - Münster
 
Weitere Nachrichten