Nachrichten vom 25.06.2016

Rhein-Kreis Neuss

EU-Austritt der Briten könnte viele Unternehmen vor Probleme stellen

Der EU-Austritt der Briten könnte viele Unternehmen im Rhein-Kreis Neuss vor Probleme stellen. Die Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein befürchtet in Zukunft unter anderem mehr Bürokratie und höhere Kosten durch Zölle. Sie hatte schon im Vorfeld vor dem sogenannten Brexit gewarnt. Eine Umfrage hatte vor dem Referendum ergeben, dass 80 Prozent der Unternehmen bei einem EU-Austritt negative Folgen erwarten. Mehr als 60 Prozent hatten angekündigt, dann weniger in Großbritannien zu investieren. Auch britische Investoren könnten jetzt weniger Geld in den Rhein-Kreis Neuss stecken, befürchtet die IHK. Das könnte Jobs kosten. Noch müssen EU und Großbritannien über die Rahmenbedingung des Austritts verhandeln. Daher könnten laut IHK die Auswirkungen erst später spürbar werden.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Mehrere Schützenfeste an diesem Wochenende

In mehreren Kommunen im Rhein-Kreis Neuss wird an diesem Wochenende Schützenfest gefeiert. Seit gestern läuft in Dormagen das Schützenfest. Heute starten die Schützen in Kaarst-Büttgen, Jüchen-Bedburdyck und Neuss-Rosellerheide. In einigen Kommunen fahren deswegen Busse bis Dienstag eine Umleitung. Für alle Fußballfans übertragen die Schützen in Kaarst-Büttgen das Achtelfinalspiel der Fußballnationalmannschaft morgen Abend ab 18 Uhr live im Festzelt.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

LVR: Etwa die Hälfte der Menschen mit einer Behinderung leben in eigener Wohnung

Etwa die Hälfte der Menschen die im Rhein-Kreis Neuss eine Behinderung haben, leben in einer eigenen Wohnung. Sie sind zwar auf ambulante Unterstützung angewiesen, ihnen wird aber ein weitgehend selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Das zeigen jetzt veröffentlichte Zahlen des Landschaftsverbandes Rheinland. Die eigenen vier Wände sind nicht nur für die Menschen mit Behinderung viel schöner, als ein Leben im Heim - sie sind auch für die Kommunen um die Hälfte günstiger als die Betreuung in einer Einrichtung.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Kreispolizei weist bei Autokorsos auf Verkehrsregeln hin

Die Polizei im Rhein-Kreis Neuss weist zum EM-Achtelfinalspiel der deutschen Nationalmannschaft morgen Abend auf die Straßenverkehrsordnung hin. Auch bei einem Autokorso sei es nicht erlaubt über rote Ampeln zu fahren oder alkoholisiert hinterm Steuer zu sitzen. Außerdem sei es gefährlich sich aus dem Fenster zu lehnen. Bisher seien alle Autokorsos im Rhein-Kreis Neuss aber weitgehend friedlichen verlaufen, heißt es.
 
 

Neuss/Düsseldorf

Bahnpendler müssen sich in den nächsten Nächten auf Behinderungen einstellen

Bahnpendler zwischen Neuss und Düsseldorf müssen sich in den nächsten Nächten auf Behinderungen einstellen. Die Deutsche Bahn arbeitet an den Oberleitungen zwischen dem Neusser und dem Düsseldorfer Hauptbahnhof. Deswegen fallen die S11 und die S8 jeweils von 23 Uhr bis kurz nach vier Uhr morgens aus. Morgen und übermorgen Nacht von Neuss in Richtung Düsseldorf; Dienstag und Mittwochnacht in der Gegenrichtung. Alternativ fahren auf der Strecke während der Sperrungen Busse.
 
 

Rhein-KreisNeuss

Zwölf besondere Bauwerke machen morgen beim Tag der Architektur mit

Zwölf besondere Bauwerke im Rhein-Kreis Neuss machen morgen beim Tag der Architektur mit. Landesweit öffnen am Wochenende wieder über 320 Häuser, Parkanlagen oder Kirchen ihre Türen. In Grevenbroich ist etwa die katholische Kirchengemeinde in Noithausen nach dem Umbau ihrer Kirche dabei. In Korschenbroich die neue Kita mit Elterncafé am Jane-Addams-Weg, oder in Neuss das St. Augustinus Memoryzentrum.
 
 

Grevenbroich

Klassenräume im Erasmus Gymnasium können ab Montag wieder genutzt werden

Am Grevenbroicher Erasmus Gymnasium können die Klassenräume ab Montag ganz normal genutzt werden. Ein Sachverständiger hat sie wieder freigegeben. Lediglich ein Raum bleibt gesperrt. Hier werden am Montagvormittag nochmal alle Werte überprüft. Mehrere Klassenräume wurden gestern evakuiert. Lehrer hatten rund um die Chemieräume einen starken Schwefelgeruch festgestellt. Bei Messungen stellte die Feuerwehr minimale Werte von Schwefelwasserstoff fest. Dieser kann die Atemwege reizen. Die Werte waren allerdings so gering, dass sie für Schüler nicht gefährlich waren. Die Ursache ist nach wie vor unklar.
 
 

Dormagen

Covestro will nachhaltiger werden

Der Kunststoffhersteller Covestro will nachhaltiger werden, auch an seinem Standort Dormagen. Bis 2025 will das Unternehmen mehrere Ziele erreichen. Unter anderem sollen Emissionen reduziert und Menschen in Entwicklungsländern besser unterstützt werden. Spezielle Dämmplatten sollen dafür sorgen, dass Wohnhäuser für Flüchtlinge nachhaltig und bezahlbar werden. Ein weiteres Ziel ist, den CO2-Ausstoß zu halbieren, im Vergleich zu den Werten vor über zehn Jahren. Außerdem soll eine Möglichkeit entwickelt werden, Kohlenstoff effektiver zu nutzen. Das Unternehmen will darum 80 Prozent seiner Ausgaben in Forschung und Entwicklung investieren. Covestro produziert Kunststoffe für Autos oder Sportartikel. Am Standort Dormagen arbeiten rund 1300 Menschen.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

150 Feuerwehrleute aus dem Kreisgebiet üben in Rommerskirchen

150 Feuerwehrleute üben heute im Rhein-Kreis Neuss den Ernstfall. Ab 10 Uhr startet für 17 Gruppen aus dem ganzen Rhein-Kreis Neuss der sogenannte Leistungsnachweis. Dabei müssen die Gruppen beweisen, dass sie einen Löschangriff auf verschiedene Arten durchführen können. Außerdem müssen die Feuerwehrleute eine theoretische Prüfung ablegen. Die Übung findet in Rommerskirchen statt.
 
 
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mit Sebastian Belda
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