Nachrichten vom 02.12.2016

Neuss

Stadt soll kommunalen Ordnungsdienst aufstocken

Die Stadt Neuss soll den kommunalen Ordnungsdienst aufstocken. Das hat gestern Nachmittag der Finanzausschuss beschlossen. Die Stadt solle die Zahl der Mitarbeiter in den nächsten zwei Jahren verdoppeln. In Zukunft seien dann mindestens drei Streifen gleichzeitig in der Stadt unterwegs. Endgültig müsse das aber noch der Stadtrat beschließen. Die Stadt plane darüber hinaus den kommunalen Ordnungsdienst neu auszustatten: einheitliche Kleidung, beschriftete Dienstautos und -fahrräder. Die Kosten hierfür seien noch nicht klar.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Petition gegen Kürzungen bei den Fördergeldern

Eine Eltern-Schüler-Vertretung der Musikschule Rhein-Kreis Neuss hat eine Petition gestartet. Über 2300 Unterschriften hat sie jetzt Grevenbroichs Bürgermeister Krützen überreicht. Die Eltern befürchten Kürzungen bei den Fördergeldern für die Musikschule. Gerade Schüler aus sozial schwachen Familien profitierten von der Förderung, heißt es. Die Musikschule Rhein-Kreis Neuss unterrichtet in Kaarst, Korschenbroich, Jüchen und Grevenbroich. In der Schlossstadt ist auch der Hauptsitz. Daher fließe jedes Jahr auch eine Förderung aus Grevenbroich an den Kreis. Jetzt fordern die Rats-Politiker aber zunächst genaue Zahlen. Der Kreis solle konkret nachweisen, wofür er das Geld ausgibt. Sind die Zahlen nachvollziehbar, werde man auch die 250.000 Euro zahlen, heißt es. Das Thema wird nächste Woche Donnerstag auch im Rat diskutiert.
 
 

Rhein-Kreis Neuss/Bergheim

Kreis bei der Revierkonferenz

Der Rhein-Kreis Neuss diskutiert heute Nachmittag über die Zeit nach der Braunkohle. In Bergheim gibt es eine entsprechende Konferenz. Unternehmen und Arbeitsgruppen aus den Städten und Kreisen von Aachen über den Rhein-Kreis Neuss bis Düsseldorf präsentieren ihre Konzepte. Durch neue Ideen solle verhindert werden, dass die Wirtschaft im Rhein-Kreis Neuss und anderen Kommunen nach dem Braunkohle-Ausstieg schwächer werde. Landrat Petrauschke sieht vor allem in der Logistik-Branche Potenzial für die Zukunft. Neue Unternehmen müsse man dazu bewegen in den Kreis zu ziehen, um Arbeitsplätze zu sichern. Die Konferenz wird von der Innovationsregion Rheinisches Revier organisiert. Zu ihr gehören fünf Kreise und die Städte-Region Aachen. Hinzu kommen unter anderem einige Industrie- und Handelskammern.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Müllgebühren sinken

Im Rhein-Kreis Neuss sollen die Müllgebühren sinken. Das empfiehlt jetzt der Planungs- und Umweltausschuss des Kreises dem Kreistag. Der aktuelle Vertrag für die Entsorgung mit der Entsorgungsgesellschaft Niederrhein laufe Ende des Jahres aus. Laut Kreis kümmern sich im neuen Jahr dann neben der EGN zwei weitere Unternehmen um die Müllentsorgung. Mit der Änderung sollen auch die Preise sinken. Für eine graue Restmülltonne sollen in Zukunft über 10 Euro weniger anfallen. Auch die Biotonne wird günstiger. Dafür wird die Altpapiertonne rund 15 Euro teurer.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Polizei macht verstärkt Alkoholkontrollen

Die Polizei macht jetzt in der Adventszeit im Rhein-Kreis Neuss verstärkt Alkoholkontrollen. Während der Zeit der Weihnachtsmärkte gingen die Zahlen tendenziell nach oben, heißt es. Aber auch schon bis Oktober hat die Polizei über 250 Autofahrer erwischt, die mehr Promille hatten als erlaubt. Kreisweit gab es bisher über 100 Unfälle bei denen Alkohol eine Rolle spielte.
 
 

Grevenbroich

Ordnungsamt in Zukunft auch rund um den Bahnhof unterwegs

In Grevenbroich soll das Ordnungsamt bald auch am Bahnhof stationiert sein. Die Stadt baut nach eigener Aussage die frühere Taxi-Zentrale für 20.000 Euro zu einer Außenstelle des Ordnungsamtes um. Hier solle ein Mitarbeiter zu bestimmten Zeiten für Grevenbroicher als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Zudem seien zwei Mitarbeiter des Ordnungs- und Service-Dienstes rund um den Bahnhof unterwegs. Die Stadt wolle damit das Sicherheitsgefühl rund um den Bahnhof erhöhen, heißt es von einer Sprecherin.
 
 

Neuss

Finanzausschuss-Chef: "Steuererhöhungen müssen verhindert werden!"

Steuer- oder Gebühren-Erhöhungen soll es in Neuss im nächsten Jahr nicht geben. Das ist das erklärte Ziel des Finanzausschusses, so der Vorsitzende - Jörg Geerlings - auf NE-WS 89.4-Anfrage. Im Haushalt der Stadt steckt für das nächste Jahr ein Minus von mehr als 26 Millionen Euro. Die Industrie- und Handelskammer warnt eindringlich vor neuen Steuererhöhungen. Die IHK sieht vor allem die Neusser Firmen geschwächt, sollte die Stadt wieder Steuern erhöhen. Es dürfe nicht sein, dass namhafte Unternehmen schon überlegten wegzuziehen, weil sie höhere Gewerbesteuern befürchten. Die Stadt habe kein Einnahme-Problem, sondern gebe zu viel aus. Der Finanzausschuss-Chef meint, die IHK habe grundsätzlich Recht. Die Stadt bekomme aber auch weniger Landes-Mittel, als andere Kommunen. Eine Arbeitsgruppe muss bis zum Sommer Spar-Vorschläge erarbeiten.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Gesundheitsamt: Flüchtlinge physisch oft fit - psychisch nicht immer

Den Flüchtlingen im Rhein-Kreis Neuss geht es offenbar gesundheitlich besser als erwartet. Das steht in einem Bericht des Gesundheitsamtes - er wurde gestern im Kreis-Gesundheitsausschuss vorgestellt. Befürchtungen einer Krankheitswelle hätten sich nicht bewahrheitet, heißt es. Man habe nur einen leichten Anstieg bei der Tuberkulose und bei Hepatitis B festgestellt. Auffällig seien dagegen die psychischen Probleme vieler Flüchtlinge.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Michelin: Sieben Restaurants im Kreis gehören zu den besten in Deutschland

Im Rhein-Kreis Neuss gehören wieder sieben Restaurants zu den besten in Deutschland. Sie haben eine Auszeichnung des "Guide Michelin" bekommen. Damit sind sie in dem entsprechenden Restaurantführer unter den besten Restaurants deutschlandweit aufgelistet. Drei Restaurant sind aus Neuss, drei aus Meerbusch und eins aus Grevenbroich. Ein Michelin-Sterne-Restaurant gibt es nach wie vor nicht im Kreis. In der Nachbarstadt Düsseldorf sind drei Sterne-Restaurants hinzugekommen.
 
 

Korschenbroich

Nach Beschwerde: Venten hat Dienstpflicht nicht verletzt

Der Korschenbroicher Bürgermeister Marc Venten hat seine Dienstpflicht nicht verletzt. Das hat jetzt der Rhein-Kreis Neuss als Aufsichtsbehörde entschieden. Die Vorwürfe gegen Venten seien unbegründet -so steht es in einem Schreiben an den Beschwerde-Steller. Ein ehemaliger Politiker aus Korschenbroich hatte behauptet, Venten würde seit Jahren einen Spar-Vorschlag nicht beachten. Mit dem könnten im Haushalt aber bis zu 250.000 Euro jährlich eingespart werden, hieß es. Der Rhein-Kreis Neuss konnte dem Bürgermeister so ein Handeln nicht nachweisen und wies die Beschwerde zurück. Venten begrüßte das. Er sei generell aber offen für Beschwerden und Anregungen der Korschenbroicher, sagte er.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Weihnachtszeit: Polizei macht Alkohol-Kontrollen

Die Polizei macht jetzt in der Adventszeit im Rhein-Kreis Neuss verstärkt Alkoholkontrollen. Während der Zeit der Weihnachtsmärkte gingen die Zahlen tendenziell nach oben, heißt es. Aber auch schon bis Oktober hat die Polizei über 250 Autofahrer erwischt, die mehr Promille hatten als erlaubt. Kreisweit gab es bisher über 100 Unfälle, bei denen Alkohol eine Rolle spielte.
 
 
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