Nachrichten vom 24.04.2017

Rhein-Kreis Neuss

Unternehmen blicken nach Wahl besorgt nach Frankreich

Die Unternehmen im Rhein-Kreis Neuss blicken besorgt nach Frankreich. Auslöser ist der erste Erfolg der europafeindlichen Front-National bei der dortigen Präsidentschaftswahl. Von der Industrie- und Handelskammer mittlerer Niederrhein heißt es: ein EU-Austritt würde die Beziehungen zwischen den Ländern stark belasten. Die rechtsextreme Partei um Marine le Pen will Frankreich aus der Eurozone führen. Das würde die rund 30 französischen Unternehmen im Kreis hart treffen, so die IHK. Laut statistischem Landesamt ist Frankreich das zweitwichtigste Exportland für die Wirtschaft in NRW. Vor allem die Metall und Chemiebranche hier hänge mit vom französischen Markt ab. Und gerade das seien die Leitbranchen der Region, so die IHK.
 
 
 

Neuss

Johanna-Etienne-Krankenhaus holt Schwangere zur Geburt ab

Das Johanna-Etienne-Krankenhaus in Neuss bietet jetzt ein sogenanntes Storchentaxi an. Dabei bringt ein Krankenfahrdienst Schwangere zur Geburt ins Krankenhaus. Das Angebot kostet nichts. Es soll Hochschwangere und ihre Familien entlasten. Denn gerade die Fahrt zum Kreißsaal gerate häufig zur Nervensache, heißt es aus dem Krankenhaus. Das Storchentaxi hat bisher 20 Frauen transportiert. Im Laufe der Woche will das Johanna-Etienne-Krankenhaus das Angebot noch genauer vorstellen.
 
 
 

Dormagen

Vereine bekommen Tipps, wie sie an Zuschüsse kommen können

Wie kommen Vereine im Rhein-Kreis Neuss an Projekt-Zuschüsse? Unter anderem um diese Frage geht es heute Abend bei einer Info- und Diskussionsveranstaltung in Dormagen. Der Dormagener FDP-Stadtverband hat dazu eingeladen. Es soll vor allem um das spezielle Beispiel gehen, wie Sportvereine ihren Eigenanteil bei Kunstrasenplätzen stemmen können. Eine Möglichkeit wäre das Crowdfunding - auch darum geht es heute. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Sportlerheim der SV Rheinwacht Stürzelberg.
 
 
 

Grevenbroich

Stadt will in dieser Woche sagen, wie sie ihr Phenol-Problem in den Griff bekommt

Die Stadt Grevenbroich will in dieser Woche sagen, wie sie ihr Phenol-Problem in den Griff bekommt. Sie stellt ein Handlungskonzept für die Wilhelm-von-Humboldt-Gesamtschule vor. Dann werden auch die Kosten für die Beseitigung des Schadstoffes genannt. Bisher war nur von einer hohen sechststelligen Summe die Rede. Seit einem halben Jahr sind die Schüler der Wilhelm-von-Humboldt-Gesamtschule an der Realschule Bergheimerstraße untergebracht. In den Klassenräumen der Gesamtschule wurde der gesundheitsschädliche Stoff Phenol festgestellt. Durch eine chemische Reaktion wurde er in den PVC-Böden freigesetzt. Die Stadt geht davon aus, dass sie die Sanierungskosten alleine tragen muss. Der Bauunternehmer könne wohl nicht verantwortlich gemacht werden.
 
 
 

Neuss

Neusser bei einem Beziehungsstreit schwerer verletzt

Ein Neusser ist bei einem Beziehungsstreit schwerer verletzt worden. Das sagt die Kreispolizei. Danach hatten der Mann und seine Lebensgefährtin in der gemeinsamen Wohnung gestritten. Als die Polizei eintraf fand sie den Mann mit Stichverletzungen am Oberkörper vor dem Haus. Die Beamten fanden die Lebensgefährtin stark angetrunken in der Wohnung. Sie wurde von der Polizei mitgenommen. Bisher bestreitet sie aber, ihren Partner mit dem Messer verletzt zu haben.
 
 
 

Neuss

Neusser HV: Aufstieg besiegelt - Hallenproblem weiter ungelöst

Nach dem vorzeitigen Aufstieg des Neusser HV am Wochenende steht jetzt auch offiziell fest: das Team wird in der zweiten Handball-Bundesliga mit neuem Namen - als "HC Rhein Vikings" in die Saison starten. Das hat der Verein angekündigt. Markennamen sind erst ab der 2. Bundesliga erlaubt. Die Neusser Handballer hatten sich mit den Düsseldofern zusammengetan - unter anderem um eine stärkere Präsenz zu haben, hieß es. Nächsten Monat müssen die Neusser zwar noch zwei Spiele bestreiten - in Dormagen und zu Hause gegen Hamm. Dennoch ist der Meistertitel rechnerisch sicher. Das Hallenproblem besteht nach wie vor. Der Kreis hatte vorgeschlagen, die Hammfeldhalle noch einmal spieltauglich zu machen. Sie ist für die zweite Bundesliga eigentlich nicht gemacht. Hier gibt es noch keine Entscheidung.
 
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Info Abend zum umstrittenen Stromumwandler

Der geplante Stromkonverter im Rhein-Kreis Neuss ist heute Abend Thema in Kaarst. Die Bürgerinitiative "Kein Doppelkonverter in Kaarst und Neuss" hat einen Referenten eingeladen. Er spricht über das Thema "Konverter in Kaarst versus Energiewende". Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr in der Kaarster Rathausgalerie. Nach wie vor steht nicht fest, wohin der Stromkonverter kommt. Der Netzbetreiber Amprion würde ihn am liebsten auf die Dreiecksfläche an der A57 in Kaarst bauen. Die ist aber im Regionalplan für den Kiesabbau eingetragen. Damit sich das ändert, muss die Politik im Regionalrat zustimmen. Zuletzt hatte Landrat Petrauschke die Rot-Grüne Landesregierung kritisiert. Sie würde sich wegducken, statt endlich eine Entscheidung zu treffen, so Petrauschke.
 
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Mehr Stalking Fälle zur Anzeige gebracht

Im letzten Jahr haben wieder mehr Menschen im Rhein-Kreis Neuss Stalking zur Anzeige gebracht. 95 Menschen hier haben Anzeige bei der Polizei gestellt. Im Jahr davor waren es etwa 80. Davor waren es über 100. Die Schwankungen seien normal. Die Polizei geht bei Stalking von einer hohen Dunkelziffer aus. Stalker terrorisieren ihre Opfer mit Anrufen, per SMS oder in sozialen Medien und lauern ihnen auf. Häufig handelt es sich um ehemalige Partner der Opfer. Die Polizei kann allerdings nur dann etwas gegen Stalker tun, wenn die Opfer Anzeige erstatten. Den Tätern drohen sogar mehrere Jahre Gefängnis. Laut Polizei schämen sich die Opfer häufig und verzichten auf eine Anzeige. Die Aufklärungsquote bei Stalking-Fällen sei aber sehr groß.
 
 
 

Kaarst

Abrissarbeiten an Turnhalle starten

Heute Vormittag beginnen an der Turnhalle des Albert-Einstein-Gymnasiums in Kaarst Abrissarbeiten. Die Halle hat bisher eine große Fensterfront, durch die viel störendes Sonnenlicht hereinkommt. Jetzt soll die Glasfassade abgerissen und durch eine neue ersetzt werden. Die soll unter anderem von innen einen Sonnenschutz bekommen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zu den Sommerferien. So lange bleibt die Halle auch geschlossen. Die Kosten liegen bei rund 400 Tausend Euro.
 
 
 
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