Nachrichten vom 24.05.2016

Neuss/Idomeni

Flüchtlingskrise: Neusser ist Augenzeuge der Zwangsräumung in Idomeni

Das Flüchtlingslager in Idomeni an der griechischen-mazedonischen Grenze wird geräumt. Seit heute Morgen läuft die Zwangsräumung. Und mittendrin ist Flüchtlingshelfer Lukas Stelzner aus Neuss, der bis heute Nachmittag im Lager bleiben konnte und NE-WS 89.4 mit Informationen versorgte. Grundsätzlich ist das Lager für Journalisten gesperrt worden. Stelzner schilderte auf NE-WS 89.4, dass es vielen der ca. 9000 Flüchtlingen vor Ort sehr schlecht gehe. Das Foto, das er uns geschickt hat, zeigt wie ein Bagger die Zelte zusammenkehrt.
 
 
 

Meerbusch

Gemeindeprüfungsanstalt empfiehlt Kita-Gebühren zu erhöhen

Die Gemeindeprüfungsanstalt des Landes NRW empfiehlt der Meerbuscher Stadtverwaltung die Kita-Gebühren zu erhöhen. Damit könnte etwas mehr Geld in die Stadtkasse kommen. Im Vorfeld hatte die Gemeindeprüfungsanstalt die Stadtfinanzen überprüft. Jetzt überlegen die Meerbuscher Politiker ob die Kita-Gebühren Erhöhung der richtige Weg ist. Sie haben deswegen etwas Kopfschmerzen, weil die Kita-Gebühren bereits vor fast einem Jahr erhöht worden waren. Die Politiker wollen sich deswegen zusammensetzen und gucken ob es auch andere Möglichkeiten gibt.
 
 

Dormagen

Stadt Dormagen plant weiterhin kein eigenes Public Viewing zur Fußball-EM

Die Stadt Dormagen plant weiterhin kein eigenes Public Viewing zur Fußball-EM. Danach hatte die CDU-Fraktion anlässlich des Sportausschusses heute Nachmittag gefragt. In der vorläufigen Antwort der Stadt heißt es außerdem, dass bisher auch keine Public Viewings von anderen Veranstaltern angemeldet seien. Die meisten schrecken die hohen Kosten durch die Sicherheitsauflagen ab. Im ganzen Rhein-Kreis Neuss wird es nur ein großes Public Viewing geben. In Neuss werden die Deutschland-Spiele am Südpark zwischen Eissporthalle und Schwimmbad gezeigt.
 
 

Jüchen

Infoabend zum Glasfaserausbau

In Jüchen können sich heute Abend alle Interessierten über den Glasfaserausbau in der Gemeinde informieren. Ab 19.00 Uhr stehen in der Realschule an der Stadionstraße Experten der Deutschen Glasfaser für Fragen zur Verfügung. Hierbei soll auch noch einmal die Vorgehensweise des Ausbaus erklärt werden. Der Glasfaserausbau im Rhein-Kreis Neuss soll dazu dienen, schnelleres Internet in abgelegene Regionen zu bringen.
 
 

Neuss

Bauausschuss will mehrere Straßen-Sanierungs-Projekte auf den Weg bringen

Der Neusser Bauausschuss will heute Nachmittag mehrere Straßen-Sanierungs-Projekte auf den Weg bringen. So soll die Behringstraße im kommenden Jahr auf einer Länge von 200 Metern für rund 50.0000 Euro saniert werden. Für eine ähnliche Summe ist die Teil-Erneuerung der Nordkanalallee geplant. Noch aufwendiger sind die geplanten Arbeiten an der Kreuzstraße in Neuss-Hoisten. Für insgesamt knapp 160.000 Euro soll neben der Straße hier auch die Beleuchtung komplett erneuert werden.
 
 

Dormagen

Stadtteilgespräch mit Bürgermeister in Delrath

In Dormagen-Delrath gibt es heute Abend ab 19.00 Uhr ein Stadtteilgespräch mit Bürgermeister Lierenfeld. Die Stadtverwaltung will die Bürger über aktuelle Themen informieren - zum Beispiel wie das geplante, neue Gewerbegebiet am Silbersee voran kommt. Dormagen und Neuss wollen ein gemeinsames Gewergegebiet entwickeln. Das Projekt gerät aber seit Jahren ins Stocken. Für einen neuen Autobahn-Anschluss fehlt noch immer ein Verkehrs-Gutachten. Die Dormagener können heute abend im Johanneshaus aber auch eigene Themen ansprechen.
 
 

Jüchen

Finanzausschuss berät über die Folgen der gestiegenene Kreisumlage

Der Finanzausschuss der Gemeinde Jüchen berät heute Abend über die Folgen der gestiegenene Kreisumlage. Demnach muss die Gemeinde für ihren Haushalt neue Einsparungen einplanen. Denn Jüchen muss für die Kreisumlage rund 370.000 Euro mehr aufbringen als ursprünglich geplant. Der Kreistag hatte vorletzten Monat entschieden, die finanziellen Abgaben der Städte und Gemeinden an den Kreis zu erhöhen. Auch Proteste der Bürgermeister hatten das nicht verhindern können.
 
 

Dormagen

Sporthalle an der Beethovenstraße nach den Sommerferien wieder zu nutzen

Nach den Sommerferien sollen Dormagener Sportler wieder in der Sporthalle an der Beethovenstraße trainieren können. Der Sportausschuss spricht heute Nachmittag über die Details. In der Turnhalle haben bis Anfang April noch Flüchtlinge gelebt. Seit Anfang Mai wird die Halle inzwischen renoviert, vor allem die Toiletten und Duschen. Wie teuer die Sanierung wird, klärt die Stadt gerade noch. Insgesamt haben im Rhein-Kreis Neuss in knapp 20 Turnhallen Flüchtlinge gelebt, die meisten sind inzwischen wieder freigegeben oder werden saniert.
 
 

Neuss

AOK übergibt Archäologische Funde an das Clemens-Sels Museum

In Neuss wechseln heute Nachmittag archäologische Funde aus römischer Vorzeit den Besitzer. Die Funde aus der Neusser Stadthistorie sind 1983 beim Bau des AOK-Hauses entdeckt worden. Es handelt sich dabei um Teile einer alten Brunnenanlage aus dem späten 18ten- und frühen 19ten Jahrhundert. Für Experten lassen die Funde auf die damaligen Lebensgewohnheiten der Menschen schließen. Die Archäologie-Stücke übergibt die AOK heute an das Clemens-Sels Museum in Neuss.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

DGB fordert Durchhalteprämie für Langzeitarbeitslose

Der Deutsche Gewerkschaftsbund - DGB - fordert in NRW eine Durchhalteprämie für Langzeitarbeitslose. Im Rhein-Kreis Neuss gibt es aktuell knapp 6 000 Langzeitarbeitslose. Mit der Prämie will der DGB motivieren: junge Menschen sollten eine Ausbildung durchhalten - Ältere eine Qualifizierung machen. 100 Euro pro durchgehaltenem Monat soll es geben, so der Wunsch. Das sei günstiger für den Staat als eine lebenslange Hartz IV-Karriere, so der DGB. Als Langzeitarbeitsloser gilt, wer ein Jahr und länger keinen Job hat.
 
 

Dormagen

Olympia-Teilnehmer werden verabschiedet

In Dormagen werden heute vier OIympia-Teilnehmer offiziell nach Brasilien verabschiedet. Bürgermeister Erik Lierenfeld wird die Sportler in der Sportausschuss-Sitzung heute Nachmittag mit den besten Wünschen auf den Weg schicken. Bei den Spielen in Rio de Janeiro gehen Anfang August aus Dormagen zwei Ringerinnen an den Start - außerdem die beiden Säbelfechter Max Hartung und Matyas Szabo. Hartung war für den TSV Bayer Dormagen schon bei den Olypischen Spielen 2012 in London dabei. Im Mannschaftswettbewerb holte er den 5. Platz.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Lebenshaltungskosten hier voll im Durchschnitt

Die Lebenshaltungskosten im Rhein-Kreis Neuss liegen im bundesweiten Durchschnitt. Das zeigt eine aktuelle Prognos-Studie. Sie hat 400 Landkreise und kreisfreie Städte in ganz Deutschland miteinander verglichen. Das Preisgefälle zwischen den Regionen ist sehr groß. Der teuerste Wohnort in Deutschland ist München, aber auch die Metropolstädte neben dem Rhein-Kreis Neuss sind kostspielig. So gehören Düsseldorf und Köln zu den 20 teuersten Städten in Deutschland. Das Leben hier kostet rund zehn Prozent mehr als im Rhein-Kreis Neuss und im Bundesschnitt. Günstiger als bei uns im Kreis ist das Leben zum Beispiel nebenan in Mönchengladbach, Krefeld und Viersen. Der bundesweit günstigste Ort ist Holzminden in Niedersachsen.
 
 

Jüchen

Bürgermeister und Landrat verteidigen Braunkohle-Planungen

Der Wirtschaftsausschuss der Gemeinde Jüchen diskutiert heute Abend die Bedeutung der Braunkohle. Auf sie dürfe so schnell nicht verzichtet werden. Diese Auffassung vertreten der Landrat sowie die Bürgermeister von Jüchen und Grevenbroich. In einem gemeinsamen Brief haben sie Stellung bezogen. In dem Schreiben an Grünen-Politiker aus Land und Bund kritisieren sie deren Pläne zur Ablösung des RWE-Kraftwerkerneuerungsprogramms. Die Grünen fordern, dass die Planungen für den Bau neuer Kraftwerke beendet werden und der Braunkohletagebau nur noch kleiner als bislang genehmigt wird. Das Dreier-Bündniss aus dem Kreis sieht das anders. Der Landrat und die Bürgermeister weisen darauf hin, dass RWE seine Zusage in die Modernisierung von Kraftwerken zu investieren, bisher nur zum Teil erfüllt hat.
 
 

Neuss

Breuer will Bordell-Werbung verbannen

Der Neusser Bürgermeister Reiner Breuer will Bordellwerbung in Neuss verbieten. Das hat er uns im NE-WS 89.4-Interview gesagt. Werbebotschaften von Bordellen und Saunaclubs gehörten nicht ins Neusser Stadtbild. Demnach solle die Stadt Neuss den Vertrag mit der zuständigen Firma ändern, die in der Stadt die Werbung platziert. Sollten die Neusser Politiker das Thema bald nicht aufgreifen, will der Bürgermeister es selbst tun. Es wäre nicht das erste Mal, dass der Neusser Stadtrat über ein Verbot von Bordellwerbung spricht. Letztes Jahr hatte Breuer das Thema als Fraktionsvorsitzender der SPD auf den Tisch gebracht. Allerdings hatten CDU, Grüne und FDP gegen ein Verbot gestimmt. Denn im Moment ist noch eine externe Firma für die Werbung in Neuss verantwortlich. Und diese Firma fordert von der Stadt eine Ausgleichszahlung von 15.000 Euro pro Jahr, wenn Sie keine Bordellwerbung mehr platzieren darf.
 
 
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