Jahrestag des Germanwings-Absturzes mit Opfern aus dem Kreis

Zehn Jahre nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine, bei dem auch Menschen aus Neuss und Meerbusch gestorben sind, wird am Montag (24.3.) an die Opfer erinnert.

Insgesamt starben bei dem Absturz in den französischen Alpen 150 Menschen. Nach Überzeugung der Ermittler war der Copilot psychisch krank und ließ den Flieger absichtlich abstürzen, um sich das Leben zu nehmen. Es gibt diverse Gedenkveranstaltungen. Die größten sind in Haltern am See. Denn im Flieger saß damals eine ganze Schulgruppe aus der Kleinstadt. Die war auf dem Rückweg von einem Schüleraustausch in Spanien. Für die 16 toten Schülerinnen und Schüler sowie ihre beiden Lehrerinnen werden heute am Gymnasium in der Stadt weiße Rosen niedergelegt. Außerdem läuten die Kirchenglocken zum Zeitpunkt des Absturzes. Auch an den Flughäfen in Düsseldorf und Barcelona sind Gedenkfeiern geplant. In Düsseldorf gibt es zum Beispiel eine Andacht und es liegt ein Kondolenzbuch aus.

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