Kurzschluss sorgte für Lichtblitze an Hochspannungsleitung

An einem Hochspannungskabel am Autobahnkreuz Neuss-West, durch das 110.000 Volt fließt, gab es Mittwochmorgen (02.04.) einen Kurzschluss. Das meldet der Netzbetreiber Westnetz.

Dadurch gab es Lichtblitze, laute Knallgeräusche und kurzzeitig auch einen Stromausfall in Teilen von Neuss. Zur Vorstellung: Aus einer normalen Steckdose kommen rund 230 Volt. Durch das Hochspannungskabel mit dem Kurzschluss flossen 110.000 Volt. Der Stromausfall dauerte laut Westnetz Mittwochmorgen (02.04.) gegen 6:27 Uhr nur ein paar Minuten - dann habe man auf andere Leitungen umgeschaltet. Techniker seien vor Ort, um das Kabel zu reparieren. Die Stromversorgung sei gesichert. Warum es zu dem Kurzschluss kam, ist noch unklar. Mittwochmorgen (02.04.) hatten Anrufer der Polizei Lichtblitze und laute Knallgeräusche an den Hochspannungsleitungen gemeldet. Ein Polizeihubschrauber suchte die Leitungen mit einer Wärmebildkamera nach möglichen Schäden ab.

Stand der Infos 7 Uhr

Am Autobahnkreuz Neuss-West gab es Mittwochmorgen (02.04.) an den Hochspannungsleitungen Lichtblitze und mehrere Knallgeräusche. Daraufhin gab es unter anderem an der Moselstraße - auch bei uns bei NE-WS 89.4 - einen Stromausfall. Anrufer meldeten der Polizei auch angeblich abgerissene Kabel. Die schickte einen Hubschrauber. Der suchte mit einer Wärmebildkamera nach möglichen Schäden. Nach Angaben der Polizei ergebnislos. Es gebe keinen Hinweis auf eine Gefahr für die Bevölkerung - und auch keinen Hinweis auf etwas Strafbares. Zuständig für die Hochspannungsleitungen ist der Stromnetzbetreiber Westnetz. Dort im System gebe es auch eine Störung - die Techniker seien auf dem Weg, heißt es.

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