Nach Attacke: Angeklagter soll in Psychiatrie

Nach der brutalen Schraubendreher-Attacke auf einen Arbeitskollegen soll ein Mitarbeiter der „Intersnack“-Chipsfabrik aus Grevenbroich-Wevelinghoven dauerhaft in die Psychiatrie.

Das haben am Montag (24.03.) Staatsanwaltschaft, Nebenklage und auch die Verteidigung im Prozess am Landgericht Mönchengladbach beantragt. Zuvor hatte ein Gutachter erklärt, dass von dem 38-jährigen Beschuldigten auch künftig eine Gefahr für die Allgemeinheit ausgehe. Der Maschinenführer aus Neuenhausen hatte im Prozess gestanden, im November letzten Jahres einen Arbeitskollegen mit einem von Zuhause mitgebrachten Schraubendreher niedergestochen und schwer verletzt zu haben. Er habe jemanden töten wollen. Laut Gutachten leider der Mann seit etwa zwei Jahren unter einer schizophrenen Erkrankung. Er müsse deshalb dringend mit Medikamenten in einer geschlossenen Anstalt behandelt werden. In der geschlossenen Psychiatrie befindet sich der Mann schon seit Monaten, Medikamente hat er bislang abgelehnt. In zwei Wochen (07.04.) soll das Urteil verkündet werden.

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